Charakterisierung "Lena Brücker"

Die Figur Lena Brücker ist die Hauptrolle der Novelle "Die Entdeckung der Currywurst". Die Geschichte handelt im 2. Weltkrieg in Hamburg von der Mutter und Ehefrau, die alleine in einer kleinen Wohnung wohnt. Ihr Sohn und ihr Mann sind an die Front gegangen um ihr Land zu verteidigen und ihre Tochter ist nach Hannover gezogen.  Sie arbeitet in einer Kantine (S. 53 Z.25f.) und fängt eine Affäre mit Hermann Bremer an, den sie im Kino kennen lernt (S.19 Z.15). Lena hat blonde Haare, blaue Augen und ist mittelgroß. Sie verliebt sich in den fahnenflüchtigen Soldaten und legt seid dem mehr auf ihr Aussehen wert. Außer Herr Lammers und Frau Eckleben, mag sie ihre Nachbarn und ist meist hilfsbereit.

Eigentlich hat sie mit dem rauchen aufgehört, doch sie fängt wieder an als Bremer bei ihr einzieht (S.58, Z.19f.). Lena Brücker ist eine sympathische und nette Frau, das bemerkt man als sie Hermann bei sich aufnimmt und ihm hilft. Außerdem geht sie immer gut mit ihren Kunden um, sie ist freundlich zu ihnen und begrüßt jeden (S.102, Z.7).

 Ihr Mann Garry ist als Soldat an der Front und niemand weiß ob er je lebendig zurück kommen wird, doch das interissiert Lena nicht (S.31, Z.23-29). Er sei ein totaler Frauenversteher und flirtet gerne (S.25, Z.28ff.).

Doch trotz allem hat der Krieg sie sehr geprägt. Sie wurde dadurch eine starke und selbstbewusste Frau. Sie hat sehr viel miterlebt was sie ein Stück weit stärker wirken lässt. In Bremers Nähe ist sie immer sehr offen und freundlich. Sie versteckte ihn in ihrer Wohnung und beschützte ihn. Auch wenn sie damit ihr Leben aufs Spiel setzte, durfte er bei ihr wohnen. Dadurch zeigte sie nicht nur, dass sie ihn liebte sondern auch das sie starke Verlustängste hat. Für ihn empfand sie richtige Gefühle und spürte wieder, was das Leben Wert ist (S.113, S.89).

1 Kommentar 28.11.15 15:26, kommentieren

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Zusammenfassung von "Die Entdeckung der Currywurst"

"Die Entdeckung der Currywurst" von Uwe Timm wurde im Jahr 1993 veröffentlicht. In der Novelle geht es hauptsächlich um die Figur Lena Brücker.

Der in die Jahre gekommene Ich-Erzähler erinnert sich an seine Kindheit in Hamburg und die leckere Currywurst an der Imbissbude von Frau Brücker. Er fährt zurück nach Hamburg um Frau Brücker zu fragen ob sie die Currywurst erfunden hätte. Dabei geht er in ein Pflegeheim wo sie mittlerweile wohnte. Hoffnungsvoll fragte er sie ob sie die Currywurst erfunden hätte, doch sie stritt es ab. Dann aber fing sie an zu erzählen. Ab dem 29. April 1945 fing sie an, über ihr Leben zu berrichten.

An diesem Tag ging sie ins Kino, wo sie Hermann Bremer begegnete. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Luftschutzkeller, kam Hermann mit in ihre kleine Wohnung. Da er zur Kriegsmarine gehörte, musste er sich verstecken damit er nicht zurück in den Krieg musste. Eine Zeit lang wohnte Bremer bei ihr. Lena Brücker arbeitete in einer Kantine als Angestellte, nebenbei hatte sie eine Affäre mit Hermann.

Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges blieb er versteckt in ihrer Wohnung. Als der Krieg nach Hittlers Tod zu Ende war, beschließt Lena ihm nichts zu erzählen. Da sie kein Radio oder Fernseher hatte, konnte er somit auch nicht rausfinden, dass der Krieg zum Ende gegangen war. So blieb Bremer noch eine Zeit lang bei ihr, doch auch nicht lange. Er fand herraus, dass der Kreig zu Ende war. Somit konnte er auch aufhören sich zu verstecken. Lena hatte ihn angelogen, der Krieg war schon längst zu Ende. Somit verschwand er von einem Tag auf den anderen.

Lena erzählt auch noch, dass sie Ehefrau und Mutter von und zwei Kinder ist. Ihr Mann und ihr Sohn sind in den Krieg gegangen. Ihre Tochte ist nach Hannover gezogen. Nach einiger Zeit kam ihr Mann zurück nach Hause, doch sie setzte ihn schnell wieder vor die Tür. 

Sie tauschte die zurück gelassene Uniform von Bremer gegen Currypullver und Ketchup um. Durch ein Missgeschick erfand sie die Currysoße. Sie beschloss eine Imbissbude zu eröffnen in der sie die "Currywurst" verkaufte.

Der fiktive Ich-Erzähler bekam ein Anruf aus dem Pflegeheim. Lena Brücker ist tot. Er fuhr zum Pflegeheim, dort erhielt er ein Paket. In diesem war ein Pullover, den Pullover den sie die ganze Zeit gestrickt hatte, während sie erzählte. Und einen Zettel, auf diesem standen die Zutaten der Currywurst. drauf.

21.11.15 12:42, kommentieren